Nach dem Zweiten Weltkrieg versuchte Bürgermeister Josef Laumann im Jahr 1949 den Verschönerungsverein wieder zu aktivieren. Es gab damals eine Besatzungsmacht, die überall mitbestimmte. So kam es erst am Ende des Jahres 1951 zur Anmeldung des Vereines bei den Behörden. Den Namen „Verschönerungsverein“ akzeptierte die russische Besatzung nicht, daher nannte sich der Verein „Volksbildungsverein“. Erster Obmann war Ingenieur Leopold Zobl, Betriebsleiter des damaligen Ziegelwerkes. 1954 folgte Hauptschuldirektor Josef Stangl. 1955 war Gärtner Rudolf Metlitzky Führer des Vereines. 1956 löste diesen Veterinärrat Rudolf Svolensky ab. Von 1956 bis 1974 leitete Hauptschuldirektor Otto Mehling die Vereinsgeschicke. Nach einer kurzen Führung der Organisation durch Herrn Wilfried Straub wirkte von 1974 bis 1995 Schuhmachermeister Felix Swoboda als Vereinsobmann. Danach übernahm Ingenieur Robert Pohler die Agenden.

Denkmalpflege wird groß geschrieben. Neben etlichen anderen Aufgaben sorgt der VFV für die Renovierung sakraler Denkmäler und vieler Marterln. Außerdem konnten drei Rundwanderwege und ein Rundfahrweg geschaffen werden. Vereinsmitglieder brachten Abfallkörbe an, stellten Ruhebänke auf schönen und ruhigen Plätzen auf, starteten Aktionen wie „Blumen in und ans Haus“. Der Verein schrieb einen Fotowettbewerb in der Großgemeinde aus, gestaltete Ortsprospekte und einige Mitglieder halfen auch beim Errichten des Trachtenbaumes. Die Beschilderung der Rundwanderwege wird laufend beim Osterputz erneuert und aufgefrischt. Freiwillige sorgen das ganze Jahr über für die Reinhaltung der Rastplätze.

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