Verschönerungs- und Fremdenverkehrsverein ErnstbrunnDer Verschönerungsverein, im Jahr 1952 als „Volksbildungsverein“ gemeldet, ließ sich in den späten Siebzigerjahren als „Verschönerungs- und Fremdenverkehrsverein“ (VFV) bei der Bezirksbehörde eintragen. Ernstbrunn gründete den Verschönerungsverein im Jahr 1887 unter Obmann Oberlehrer Franz Pamperl. Schon Ende des vorigen Jahrhunderts entfaltete der Verein eine rege Tätigkeit. 1889 renovierte er die Pestsäule, 1890/91 errichtete er den Feuerwehrbrunnen, 1891 bepflanzte er den Hauptplatz mit Linden. Im Jahr 1902 zeichnete der Verein den Schulmeister Franz Pamperl mit einer Ehrenurkunde aus. Frau Anna Kaufmann, die Tochter des Genannten und enge Verwandte des früheren Reichstagsabgeordneten Josef Reidlinger, verheiratet mit dem Ernstbrunner Ziegeleibesitzer Josef Kaufmann, schenkte diese Urkunde im Jahr 1978 dem damaligen Obmann des Verschönerungsvereines und Vizebürgermeister Felix Swoboda als Andenken. Die Urkunde ist im Heimatmuseum Ernstbrunn ausgestellt. Nachfolgender Obmann des Verschönerungsvereines war Maurermeister Franz Schiffner, weiters scheinen noch der damalige Kanonikus Michael Mayer und Direktor Karl Prinz als Obmänner auf. |